00:00:00: Herzlich willkommen zu The Joyful Path.
00:00:03: Mein Name ist Bea und ich persönlich glaube, dass dieses Leben viel zu kostbar ist um jeden Tag nur zu funktionieren und zu reagieren Und dieser Podcast ist deshalb eine Einladung deinem inneren Ruf wieder zuzuhören Deinem Nervensystem Sicherheit zu schenken und Schritt für Schritt Das Leben zu erschaffen, das sich wirklich nach dir anfühlt.
00:00:32: Meine Mission in diesem Leben ist Räume zu erschaffen, in denen Frauen sich erinnern dürfen, wiedererinnern dürfe man ihre Intuition an ihrer Weichheit und ihre Weiblichkeit und daran dass alles was sie brauchen schon in ihnen vorhanden ist weil ich überzeugt bin dass unsere innere Welt unserer äußeren Welt Erschafft und dass es dafür so viel weniger im Außen braucht, als wir glauben.
00:01:05: Und wenn wir unseren inneren Zustand kennen und verändern dann verändert sich auch die Entscheidung, die wir treffen.
00:01:11: Es verändert sich Beziehungen, die Wir führen und das Leben Dass wir für uns erschaffen.
00:01:16: schön, dass du hier bist.
00:01:20: Neue Woche neue Folge und ganz viel Freude wirklich und ganz viel Herzblut, das in dieser Folge steckt.
00:01:33: Ich habe es im Newsletter schrägstrich in meiner Herzenspost so nenne ich sie ja viel lieber.
00:01:40: Habe schon angekündigt dass sich das dort thematisierte gern ein bisschen ausbauen möchte In dieser Folge und Es geht um Das Thema Authentizität und um, ja das Thema Passend machen.
00:01:56: Es passend machen uns passend Machen reinpassen müssen!
00:02:01: Und bevor wir rein starten in die Folge lasst uns gern mit zwei drei bewussten Atemzügen starten.
00:02:13: Vielleicht hast du ein Öl so wie ich dann verreibt dir dieses Öl sehr gerne in den Handflächen.
00:02:21: Falls nicht, nimm dir ja ganz bewusst einfach diesen Moment legt die eine Hand auf die Mitte deiner Brust den Herzraum und die andere gerne auf den Bauch.
00:02:33: Und dann nimm es hier ganz bewusst tief.
00:02:41: drei Atemzüge in den Bauchen bis nach oben in den Herzraum-Brustraum.
00:02:57: Drei Atemziege, drei Minipausen wo auch immer du gerade warst bis um wieder ganz im Körper zu landen, hier und jetzt.
00:03:11: Das darf man immer wieder betonen in diesem einzigen wirklichen Moment der Zählt.
00:03:18: Und lass uns gemeinsam einsteigen mit einer Frage in diese Folge!
00:03:25: Die Frage... ich nehme das Mikro mal in die Hand.
00:03:28: Ich glaube es ist besser?
00:03:32: mit der ich heute gerne in die Folge einleiten möchte, ist die Frage was wäre eigentlich wenn du dich nicht ständig passend machen müsstest.
00:03:47: Hast du dich das schon mal gefragt?
00:03:49: Was wäre eigentlich und wer wärst Du, wenn du Dich nicht ständig passendmachen müsstest?
00:04:00: Wenn du also nicht überlegen müsstest...was denken denn jetzt die anderen über Milch?
00:04:05: Wie kommt das?
00:04:06: an?
00:04:06: oder wie komme ich an, bin ich zu viel?
00:04:09: Oder ist es vielleicht nicht genug passig hier rein.
00:04:16: Ja diese Fragen die uns immer abchecken lassen ob das so okay ist oder genug oder nicht genug wenn wir uns im außen orientieren und vielleicht verbringen wir wirklich einen großen Teil unseres Lebens damit uns anzupassen ans Außen an zu passen, an Erwartungshaltungen.
00:04:40: An Menschen um eine Verbindung zu schaffen.
00:04:44: An Rollen.
00:04:46: An unsere Familien.
00:04:48: An andere Beziehungen, Liebesbeziehungen freundschaftliche Beziehung.
00:04:54: An Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätze.
00:04:58: An die Vorstellungen davon wie eine Frau eigentlich zu sein hat.
00:05:03: und ja irgendwann fühlt sich vielleicht ein bisschen an wie wir passen irgendwie überall rein.
00:05:14: Aber vielleicht auch, wir kennen uns selbst nicht mehr oder wir erkennen uns selbst noch nicht mehr.
00:05:25: und deshalb möchte ich heute so gerne mit dir über diese Frage sprechen was wäre denn wenn du dich nicht mehr passend machen müsstest?
00:05:36: Was würde dann für dich möglich werden?
00:05:40: Wer wärst du?
00:05:42: Und eine weitere Frage, also die erste was wäre wenn du dich eben nicht mehr passend machen müsstest?
00:05:49: und eine weitere frage und ich glaube die finde ich vielleicht noch sehr viel wichtiger.
00:05:56: Ich möchte wirklich wichtig sagen wieviel energie kostet es dich denn eigentlich täglich jemand zu sein der du nicht bist?
00:06:16: das hört sich vielleicht erst bisschen dramatisch oder ein bisschen hart an und vielleicht auch im ersten Moment nach, naja also so schlimm ist es jetzt auch nicht.
00:06:28: Aber wir kommen da gleich noch ein bisschen dazu.
00:06:32: bevor wir da wirklich vielleicht ein bisschen tiefer uns damit auseinandersetzen möchte ich dich fragen oder dir einmal ein bisschen sagen warum Anpassung natürlich so, ich nenne es jetzt mal beliebt ist oder weitverbreitet.
00:06:55: Das trifft glaube ich besser warum Anpassung soweit verbreitet ist und natürlich auch keine schlechte Eigenschaft ja?
00:07:02: Wir passen uns nicht an weil mit uns was nicht stimmt sondern wir haben das aus einem bestimmten Grund gelernt Und dieser Grund ist dass Anpassungen auf eine gewisse Art und Weise Sicherheit für uns produziert oder bringen kann.
00:07:21: Das ist natürlich evolutionär, bedingt schon so.
00:07:24: Ja ich sage mal ganz gerne zu meinem Gläendin wir mussten zur Säbelzahntigerzeiten einfach in die Sippe passen weil wenn wir nicht zugehörig waren der Sippel dann haben wir schlechte Karten gehabt alleine gegen den Säbelsahntieger zu überleben.
00:07:43: ja es geht wirklich um den Fortbestand natürlich unserer Spezies und später vielleicht nicht mehr, aber auf jeden Fall unterschwellig natürlich im Grunde schon noch ums überleben.
00:07:57: und wenn wir jetzt nur mal zurückgehen in unser Kindesalter dann sind wir natürlich als kind abhängig von unseren Eltern von der Zuneigung von der Liebe vom kümmern um uns.
00:08:10: Und oder unsere Bezugspersonen müssen nicht die Eltern sein, aber unseren Bezugspersonen.
00:08:16: Wir sind also abhängig davon, dazu zu gehören.
00:08:19: Wir sind abhängiger von geliebt zu werden und von Sicherheit.
00:08:25: Und wir lernen eben sehr früh schon was und wie ich sein muss damit ich dazugehöre und wie Ich sein muss, damit ich geliebte werde.
00:08:40: Was von mir darf ich zeigen?
00:08:42: Welches Verhalten darf ich unterdrück ich lieber oder was zeige ich denn vielleicht lieber nicht.
00:08:50: Und du kennst das sicher auch, ohne zu sehr jetzt da ins Detail gehen zu wollen und da ohne jetzt irgendetwas schlechtreden zu wollen.
00:09:02: aber diese Anpassung dieses lieb sein, diese Erwartungshaltung auch lieb zu sein leise zu sein unkompliziert zu sein auf der anderen Seite auch stark zu sein ja Indianer kennen keinen Schmerz, das kennen vielleicht eher sogar die Jungs unter uns.
00:09:20: Aber Mädchen auch seien nicht so dramatisch, seien ich so emotional, seient nicht so laut und so weiter macht kein Ärger.
00:09:29: Enttäusch mich nicht!
00:09:31: Auch solche Dinge... Wir lernen dieses Verhalten Um dazuzuhören, geliebt zu werden, anerkannt zu werden sicher zu sein.
00:09:44: Und irgendwann ist das aber nicht mehr nur ein verhalten Verhaltensweise sondern es wird ein unbewusstes inneres Programm könnte man sagen.
00:09:56: und Man nennt das natürlich auch Konditionierung.
00:10:00: Ja wir sind also geprägt Wir sind konditioniert Wir sind durch viele Dinge gebrieft, durch unsere Familie.
00:10:08: Durch die Erfahrungen, die wir machen dann im Laufe des Lebens und durch die Gesellschaft, durch die Beziehungen.
00:10:15: Wir schauen uns natürlich an wie das bei anderen läuft usw.
00:10:20: Und wir sind geprägt durch all diese Momente in denen wir gelernt haben so wie ich mich gerade verhalte oder so wie Ich bin ist es sicherer?
00:10:32: Oder So wie ich bin, ist es schwieriger anerkannt zu werden, gemocht zu werden geliebt zu werden dazu zu gehören akzeptiert zu werden?
00:10:43: Ja und das ist noch nicht mal bewusst immer sondern Das geht auch sehr viel automatisiert.
00:10:51: Und in diesem Zusammenhang ist einfach eines auch unglaublich wichtig und darf nicht vergessen werden dass wir natürlich aufgrund dieser evolutionären Prägung eingestellt sind und angewiesen sind auf diese Sicherheit.
00:11:11: Und zwar spüren wir das in unserem Nervensystem, weil unser Nervenystem fragt nicht danach was eigentlich unsere Wahrheit oder meine eigene Wahrheit ist sondern es fragt im Grunde erst ist das sicher für mich?
00:11:31: Da entsteht eben schon der Konflikt, den wir natürlich gerade wenn wir jung sind nicht bewusst wählen.
00:11:38: es gibt diesen konflikt der dann da steht und heißt Sicherheit oder Authentizität.
00:11:45: ja also Sicherheit durch dazugehören durch anerkannt werden durch geliebt werden durch gesehen werden versus authentisch sein laut sein emotional sein viel sein wenig sein und so weiter.
00:11:58: Und du merkst das vielleicht dadurch wenn du selbst zurück schaust, dass du vielleicht schon oft gewählt hast weil es sich einfach sicherer angefühlt hat nichts zu sagen obwohl du eigentlich was sagen wolltest oder ja zu sagen das habe ich auch in meiner Lichtung in meiner wöchentlichen Post geschrieben.
00:12:23: Ja zu sagen, obwohl unser Körper eigentlich nein sagen möchte.
00:12:28: Sei es... Ich nenne jetzt ein Beispiel aus meiner eigenen Kindheit.
00:12:35: Es war so normal, dass meine ungerische Familie insbesondere auch meine Oma die sehr laut und präsent war.
00:12:43: Die uns Kinder abgebusselt hat und in den Arm genommen hat und gedrückt hat und geherzt hat.
00:12:51: Das war normal, das sie sich die Kinder so greifen und die Kinder dann geknuddelt werden und abgebustelt werden Und ich möchte ja gar nichts Schlechtes an dieser Sache unterstellen aber... Wir hatten nicht die Wahl, nein zu sagen.
00:13:06: Obwohl wir gerne Nein gesagt hätten und es uns vielleicht aus dem Spiel gerissen hat weil wir gerade lieber Rückzug wollten Weil wir gerade einfach keine Nähe wollten und uns vielleicht auch.
00:13:16: ich habe meine Oma einmal im Jahr gesehen weil sie in Ungarn gelebt hat Und wie in Deutschland oder vielleicht auch zweimal im Jahr aber das war für mich jetzt keiner riesen große Vertrauensperson.
00:13:27: Ja und trotzdem musste Ich diese nähe Mir gefallen lassen weil man dass erwartet hat von einem Kind, von mir.
00:13:38: Obwohl ich das vielleicht lieber nicht getan hätte und ich kann mich noch an eine Situation erinnern dass ja ich glaube das würden meine wobei meine mutter würde das vielleicht heute auch verstehen wenn ich ihr das so erkläre.
00:13:52: ich glaube mein vater ist dafür nicht so empfänglich zu sagen ich das hat mich glaube ich schwer geprägt und ich erinnere mich an eine situation wo meine eltern dann war ich vielleicht Ich war klein, mein Bruder war noch nicht auf der Welt.
00:14:06: Also ich muss so zwischen sieben und acht gewesen oder jetzt zwischen siebem und knapp neun gewesen sein.
00:14:13: Und meine Eltern wollten in Ungarn den Budapest damals als Eltern ein Nachmittag in Budapests verbringen und haben mich dann bei meiner nur ungarisch sprechenden Oma und Opa gelassen.
00:14:24: Und ich war einfach klein, ich habe auch kein Ungarisch gesprochen, ich hab auch wenig verstanden Und ich sehe mich noch als kleines Mädchen an diesem Tor stehen weinend und meine Eltern sind trotzdem weggefahren.
00:14:38: Und haben mich dort gelassen, genau in solchen Momenten lernt man eben nicht das eigene auszudrücken und gehört zu werden sondern ich drücke das aus und trotzdem hört mich niemand mit meinem Bedürfnis und passt sich dann irgendwie besser an damit Die Eltern vielleicht auch nicht weggehen und einen nicht alleine lassen.
00:15:04: Und ja, also im Nachhinein finde ich das eine ganz schlimme Situation.
00:15:13: Dass ich mich daran noch erinnere, obwohl ich so klein war, spricht einfach dafür dass es mich sehr geprägt hat.
00:15:19: Wie gesagt ohne jetzt meine Eltern böses unterstellen zu wollen aber genau da fängt es schon an uns anpassen, obwohl wir eigentlich schreiend hinterherlaufen wollen und sagen wollen.
00:15:31: Lass mich nicht hier!
00:15:32: Ich fühle mich hier nicht sicher, ich fühle mir hier nicht wohl.
00:15:35: Nämlich mit oder bleib hier oder wie auch immer.
00:15:39: Und ja also wir lernen das, dass es sich... Dass es sicherer ist, uns anzupassen um geliebt zu werden, um gesehen zu werden.
00:15:51: Nicht anzuecken.
00:15:53: und unser Nervensystem, um da wieder draufzukommen hat verschiedene Zustände.
00:15:59: Und im sympathischen Zustand kennen wir die Reaktionen Fight Flight Freeze, hast du sicher schon gehört wobei Freeze der Zustand der Abschaltung ist ja?
00:16:12: Der absoluten des Nullpunktes der Stache ist auch ein Schockzustand bei einem traumatischen Erlebnissen.
00:16:19: Straßenverkehr beispielsweise Ja.
00:16:21: und es gibt noch einen vierten Zustand von dem ich dir gleich erzähle.
00:16:25: aber ganz kurz was ist?
00:16:28: Ich gehe in den Widerstand gegen etwas, ich schreihe vielleicht.
00:16:31: Ich werde wütend und ich werde körperlich.
00:16:34: Flight ist...ich geh weg!
00:16:36: Ich vermeide etwas.
00:16:37: Freeze ist der Erstarrungszustand.
00:16:39: Ich weiß auch nicht mehr was ich will und ich schalte aber mir alles zu viel ist.
00:16:45: also dass es zu dieser Wenn gar nichts mehr geht dann freeze.
00:16:50: Und es gibt einen vierten Zustand und von dem hat man lange Zeit nichts Gewusst.
00:16:56: und dieser Zustand, und vielleicht hast du das auch schon mal gehört ist der sogenannte Vornzustand F-A-W-N.
00:17:04: Und dieser Vorn-Zustand, das finde ich besonders spannend bedeutet im Grunde vereinfacht Ich pass mich an um die Verbindung und damit mein Gefühl von Sicherheit zu erhalten könnte man sagen.
00:17:21: Also ich spüre im Grund oder meine Antennen nach außen gerichtet und gehe mehr in das Spüren des, was braucht denn der andere?
00:17:31: Wie muss ich sein und was erwartet diese Person von mir bevor ich mich selber überhaupt frage.
00:17:38: Was möchte ich eigentlich?
00:17:43: Und genau hier verlieren wir dann vielleicht Stück für Stück diesen Kontakt zu uns selbst weil wir zuerst im Außenschauen was andere brauchen, was die Situation braucht.
00:17:58: Wie ich sein muss und wie die Erwartungshaltungen des Außen sind bevor Ich mich frage Was ich eigentlich möchte?
00:18:15: Und wenn wir uns ständig anpassen und unsere Fühler permanent im Aussen sind Bei wie geht es den anderen?
00:18:29: Wie reagiere ich am besten?
00:18:32: Was muss ich tun, um dazu zu gehören.
00:18:37: Dann sind wir irgendwann so beschäftigt damit das Außen wahrzunehmen und ich habe es in der letzten Folge schon mal gesagt die Fühler nach außen zu strecken dass wir innen kaum noch wahrnehmen können Und vielleicht oder ja vielleicht dann wissen was das außen also was jemand anders von uns braucht oder alle anderen von uns brauchen aber eben nicht mehr, was brauche ich denn eigentlich?
00:19:07: Wir wissen dann etwas erwartet wird.
00:19:11: Aber eben nicht... Was ist denn eigentlich meine Wahrheit?
00:19:25: Es kostet uns diese Anpassung!
00:19:32: Ich glaube dass dieser Anpassungen auf die Dauer unfassbar viel Energie kostet weil es so anstrengend ist ständig zu beobachten zu filtern, uns anzupassen und zurückzuhalten.
00:19:50: Uns anders darzustellen unsere eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen.
00:19:56: Und vielleicht hast du schon ganz oft jetzt genickt und zugestimmt und vielleicht kennst du auch daraus resultierend das Gefühl von Erschöpfung Das Gefühl von Enge, ich kann nicht atmen Ich habe einfach keine Energie, keine Motivation.
00:20:20: Kein Antrieb.
00:20:24: oder vielleicht auch das Gefühl dass du dir selber fremd bist und dass dein Leben vielleicht von außen gesehen voll okay ist oder funktioniert aber dass du dich in deinem Leben nicht wirklich lebendig fühlst.
00:20:46: ich nehme das Wort ja auch sehr häufig weil es einfach so Schön plakativ finde lebendig.
00:20:54: Ja, da ist das Wort Leben drin.
00:20:56: Lebendig!
00:20:58: Leben.
00:21:01: und auch wenn du vielleicht einen guten Job hast eine Partnerschaft, eine Beziehung Freunde Erfolg und dass alles wie am Schnürchen läuft aber in deinem Gefühl ist von Ist es wirklich alles oder?
00:21:19: Irgendwie fehlt was dann ist auch sein im Grunde nichts fehlt, aber dass du eben selbst irgendwo den Draht verloren hast zu dir.
00:21:34: Ja weil wir verlieren uns nie selbst!
00:21:37: Wir können uns nicht verlieren, aber wir können diesen Draht zu uns selbst verlieren und uns nicht mehr spüren, uns nichtmehr wirklich kennen, weil wir einfach so viel damit beschäftigt waren alles passend zu machen uns passend zu machen, uns anzupassen dass wir nicht mehr sagen können wer wir sind.
00:22:04: Wirklich diese Frage und ich glaube das ist eine harte Frage aber eine Frage die wir uns stellen sollten wie viel Energie kostet es mich eigentlich jemand so sein der ich nicht bin?
00:22:25: Wieviel Energie kostete es mich eigenlijk jemand so seien der Ich Nicht Bin?
00:22:39: Vielleicht ist nämlich auch diese Energielosigkeit oder diese Erschöpfung, dieses Gefühl von ich kann nicht mehr.
00:22:48: Nicht immer oder nicht immer nur eine Folge davon das wir so viel zu tun haben sondern vielleicht sind wir wirklich manchmal vollkommen erschöpft weil wir soviel Energie darauf verwenden und verbrauchen nicht selbst zu sein.
00:23:16: entscheidend Zum Thema eigene Wahrheit ist, wenn wir aufhören wollen uns ständig passend zu machen.
00:23:29: Wie finden wir denn eigentlich raus was wirklich unseres ist jetzt wo wir so gut geschafft haben um es an all das im Außen anzupassen?
00:23:42: Ich habe ein paar Fragen die dir vielleicht helfen und vielleicht magst du sie aufschreiben und es geht auch nicht darum dass du sofort eine Antwort darauf hast sondern Vielleicht darum, dass du so ein bisschen neugieriger wirst auf dich selbst.
00:23:57: Dass sie Fragen einfach so stehen lassen und sie dir mehrmals durchlesen.
00:24:03: Vielleicht möchtest du auch die eine oder andere mit Meditation nehmen oder auf einen Spaziergarten?
00:24:11: Vielleicht möchest du losjourneln weil es sich gut anfühlt aber vielleicht schreibst du sie einfach auf und schaust dann was Sie mit dir machen!
00:24:20: Und die erste Frage ist... Was fühlt sich nach mir an.
00:24:28: Die zweite ist, was fühlt sich weit an?
00:24:32: Ja wenn ich so daran denke... Was hat zuletzt dieses Gefühl von innerer Weite Freiheit Licht tiefen Durchatmen gemacht?
00:24:45: Wo werde ich lebendig?
00:24:48: also wo merke ich?
00:24:49: da springt alles an und ich möchte einfach ja nicht damit aufhören!
00:24:54: Was macht mich
00:24:55: lebendigt?!
00:24:56: Wo werde lebendig?
00:24:57: wobei und wo?
00:25:05: was lässt mich, mich größer fühlen ja expandieren ausdehnen.
00:25:16: Wo bin ich entspannt?
00:25:18: Ich selbst.
00:25:20: Ja vielleicht gibt es ja Momente in denen du dich wieder fühlst.
00:25:24: Was vielleicht selten ist aber vielleicht geht's das noch.
00:25:27: also wo bist du entspannt du selbst und hast nicht das Gefühl musst ich irgendwie verbiegen oder anpassen oder kleiner machen oder ruhiger sein, oder was auch immer.
00:25:39: Und was würde ich tun wenn niemand etwas von mir erwarten würde?
00:25:50: Die letzte Frage und die ist vielleicht noch ein bisschen tiefer und ja vielleicht auch nochmal ein bisschen schmerzhaft.
00:26:00: aber wenn du das alles so hörst diese Fragen jetzt gerade wessen Stimme höre ich gerade meine oder die anderen?
00:26:12: Ist da vielleicht einen Teil in dir der grade die ja das ausreden möchte, der sagt was für ein Blödsinn.
00:26:20: und ach ich bin doch euch selbst oder was soll ich denn da drauf antworten.
00:26:25: Also welche Stimme höre ich gerade?
00:26:27: Ist es meine oder die anderen?
00:26:37: Vielleicht geht's gar nicht darum dass du deine Wahrheit finden musst weil das eben so klingt als hättest du sie irgendwo verloren.
00:26:53: Vielleicht geht es gar nicht darum, dass da irgendwas Neues in dein Leben kommen muss.
00:27:02: Vielleicht ist deine Wahrheit schon die ganze Zeit da aber du hast den Blick für sie ein bisschen oder auch ein bisschen mehr verloren und da also verloren.
00:27:19: wenn ich von verloren spreche dann meine ich vielleicht weil diese Erwartungshaltung so groß sind oder die Identifikation mit deinen Rollen als Mutter, als Schwester, als Tochter, als Kollegin, als Angestellte.
00:27:31: Was auch immer!
00:27:33: Oder auch unter Geschichten, die du gelernt hast über dich wie du zu sein hast ja wer du bist was deine Eltern vielleicht über dich erzählen was du für ein Mädchen als junges Mädchen warst was für ein Kind wir auch immer dieses identifizieren mit dem was wir so erzählt bekommen.
00:27:52: und Vielleicht ist diese Wahrheit wirklich was, an das du dich einfach wieder erinnern darfst.
00:28:02: Und ich lade dich wirklich ein und das ist auch noch sehr wichtig natürlich wenn wir über das Thema passend machen und sprechen eine Angst die du vielleicht in dem Zusammenhang fühlst wenn du jetzt hörst du soll es dich ausleben und deiner Wahrheit wieder folgen Und die Geschichten irgendwie beiseite schieben, die andere über dich erzählen.
00:28:26: Da ist natürlich ein Teil der Angst hat vor Ablehnung, nicht dazu gehören, vor Enttäuschungen oder anderen zu enttäuschen Menschen vielleicht zu verlieren oder Konflikte damit auszulösen und vielleicht sogar eine Angst davor dich zu zeigen wie auch immer das aussieht, also dich in meiner Authentizität zu zeigen.
00:28:57: Weil natürlich wenn wir uns ganz puh und echt zeigen dann fangen wir vielleicht an uns eben nicht mehr hinter irgendwelchen Rollen die wir die ganze Zeit ausgefüllt haben zu verstecken sondern wir werden dann wahrgenommen ja und wahrscheinlich werden wir genau dann wahr genommen weil wer anders sind als oder bei uns anders zeigen als wir uns bisher gezeigt haben Und klar, kann das unterschwendig Angst machen.
00:29:25: Aber auch hier eine Angst ist ein Schutzmechanismus und auch hier dürfen wir immer wieder ganz realistisch sein und uns fragen aber was ist denn das Schlimmste?
00:29:36: Was da passieren kann wenn ich mich jetzt echt zeige... passieren kann.
00:29:44: Kann ich da jemand vor dem Kopf stoßen, ja möglicherweise?
00:29:47: Wird jemand enttäuscht sein?
00:29:48: Kann sein wird jemand vielleicht mit mir nix mehr anfangen können.
00:29:51: auch das kann sein.
00:29:54: und Ja Ich möchte ganz ehrlich sein Vielleicht verändert sich dadurch was wahrscheinlich sogar Vielleicht auch Beziehungen Und vielleicht verstehen dich manche Menschen Nicht mehr haben deine Entwicklung nicht.
00:30:11: aber wir dürfen uns fragen was wenn du Menschen verlierst, indem du anfängst wirklich authentisch zu sein.
00:30:25: Vielleicht verlierst du den Kontakt zum Menschen aber vor allem verlierst Du Rollen, die du für vielleicht genau diese Menschen auch gespielt hast und Versionen von dir oder an die sie sich gewöhnt haben Und natürlich ist das schmerzhaft.
00:30:53: Aber vielleicht ist es gleichzeitig auch Raum für Beziehungen, in denen du wirklich echt und authentisch du selbst sein kannst und in denen Du nicht ständig überlegen musst wie Du zu sein hast ob Du Dich jetzt kleiner machen musst, ob Du dich so zeigen kannst sondern Beziehung indem Du Du sein darfst.
00:31:25: Sei einfach du selbst, wäre jetzt ganz sicher viel zu einfach.
00:31:31: Ja weil das ist vielleicht nicht so einfach gerade nicht wenn wir uns jahrelang angepasst haben und vielleicht noch nicht so lange auf unserem Weg sind.
00:31:42: ja aber Oder vielleicht weißt du auch nicht sofort, wer bin ich denn wenn ich wirklich Stück für Stück von diesen Erwartungshaltungen loslasse.
00:31:55: Von diesem Rollen mich löse weil ich mich darin wirklich nicht mehr erkenne?
00:32:00: Wer bin ich ohne all das?
00:32:03: und vielleicht ist es auch okay es nicht zu wissen Und nicht alles sofort zu wissen.
00:32:09: und vielleicht isst es auch ok dass das Zeit braucht, dass das Raum braucht Es Neugier braucht, dass es Mut braucht.
00:32:17: Dass es Begegnungen braucht und vielleicht die Erfahrung damit zu sein ist nicht zu wissen!
00:32:26: Es braucht vor allem das Vertrauen um den Mut für dich selbst loszugehen.
00:32:33: Es braucht den Mut dir selbst zu vertrauen, dass der richtige Weg ist.
00:32:42: Dass der Weg deiner Wahrheit ist.
00:32:50: ja vielleicht kommt diese Wahrheit dieser Authentizität auch dann ganz in kleinen leisen Schritten und vielleicht ist diese Wahrheit dann mehr spürbar, weil mehr Raum ist plötzlich.
00:33:08: Weil du eben nicht mehr in diesen Rollen festhängst, indem du dich anpassen musst gegen deine Wahrheit leben musst.
00:33:15: Vielleicht fühlst du dich ein bisschen weiter, ein bisschen weicher, ein bißchen lebendiger, ein bisschen freier.
00:33:24: Vielleicht hast du dann mehr Energie Ja, und vielleicht findest du dich wieder in Dingen die du nicht mehr tolerierst so wie du sie vielleicht die ganze Zeit toleriert hast.
00:33:40: Und in dem, wonach du dich all die Zeit vielleicht gesehen hast.
00:33:48: Vielleicht findest Du Dich auch einen Momenten, in denen Du vergisst darüber nachzudenken, wie Du auf andere wirst oder einfach bist, Du bist Stück für Stück mehr von dem neu oder wieder entdecken.
00:34:04: Und jetzt möchte ich zurückkommen zu dieser Frage vom Anfang, was wäre also wenn wir uns nicht mehr passen machen müssten?
00:34:13: und ich kann dir sagen Ich weiß genau von was ich spreche und ich wollte ganz bewusst Jetzt nicht allzu viel von meiner eigenen Erfahrung in dieser Folge sprechen.
00:34:21: aber jetzt zum Schluss vielleicht doch nochmal weil ich genau das erlebe Wenn wir damit aufhören dann entsteht Freiheit im Innenfall ein so großes Gefühl von.
00:34:37: ich kann endlich wieder atmen.
00:34:39: Ich nehme mir Raum, ich nehme mir raus zu tun was ich will.
00:34:43: Ich habe Energie, ich fühle mich lebendig klar mutig kreativ.
00:34:49: Ich fühle eine Tiefe für mein Leben.
00:34:52: Ich hab Raum und Lust und Kapazität für echt Beziehungen.
00:34:58: Ich vertraue mir selber!
00:35:01: Total erfüllt.
00:35:02: Ich drücke mich in meiner Einzigartigkeit aus, ich lebe meine Berufung und werde wirksam.
00:35:11: Ja, ich habe eine ganz andere Wirksamkeit, wenn ich sage, dann meine ich natürlich auch dich nicht nur mich.
00:35:19: Je mehr du selbst wirst, desto weniger musst du dich anstrengen, auch du selbst zu sein weil das Stück für Stück kommt und du gar nicht mehr anders kannst.
00:35:32: So schön und es ist so kraftvoll, und es so energetisch.
00:35:36: Ich kann's nicht anders sagen.
00:35:39: Und stell dir doch mal vor wie viel Energie frei wird wenn du nicht mehr ständig kontrollieren musst?
00:35:46: Wie wirke ich?
00:35:47: was denken die anderen?
00:35:48: bin ich richtig passig hier rein?
00:35:53: diese Energie die du darauf vorher verwendet hast Die fließt plötzlich zu dir zurück ist dann frei für anderes.
00:36:07: Und deswegen der Gedanke, den ich dir jetzt da lassen möchte isst Du bist nicht hier um in jedes Leben rein zu passen.
00:36:18: Es ist einfach nicht deine Aufgabe überall dazu zu gehören.
00:36:23: Vielleicht ist vielmehr deiner Aufgabe dich selbst dort zu treffen Ich nenn es mal zu treffen wo du dem Draht zu dir verloren hast und dann ganz langsam achtsam Liebevoll anzufangen, danach zu leben.
00:36:55: Ja ich glaube das ist schon alles was sich sagen möchte.
00:37:01: vielleicht noch eins für mich ein Gedanke der persönlich immer wichtiger wird es je mehr wir uns selbst lebens so weniger energie.
00:37:10: wie ich eben schon gesagt habe brauchen wir dafür jemand anders zu sein oder irgendwas im außen zu beweisen.
00:37:17: und wenn dadurch etwas frei wird Energie die wir für uns selbst nutzen können, dann haben wir auch wieder Energie um etwas in die Welt zu geben.
00:37:29: Um zu lieben, zu unterstützen, zu erschaffen und zu dienen dazu sein.
00:37:36: Jemand der wirklich mit sich verbunden ist kann etwas echtes nach außen geben weil er einfach nicht mehr so viel Energie darauf verwendet, verschwendet oder verbraucht jemand sein zu wollen, der nicht ist und er auch nicht sein soll.
00:37:59: Ja also vielleicht noch als abschließende Frage was würde möglich werden wenn du aufhören würdest in dein Leben zu passen?
00:38:07: das danke dir dass du hier warst dass du dieser folge gelauscht hast.
00:38:24: und wenn du sagst wow das motiviert mich zutiefst lass uns sprechen.
00:38:29: schau mal unten in den show notes gibt es die Möglichkeit auf ein kostenloses Kennenlernen-Wendepunktgespräch mit mir.
00:38:39: Und in diesem Wendepunktgesprich können wir schauen, was das vielleicht gerade für dich braucht und wie du losgehen kannst für deine innere Wahrheit und endlich dieses Leben dafür nutzt, wofür's da ist um dich auszudehnen Deine Seele tanzen zu lassen der Bändigkeit zu sorgen in deinem Leben, um aus dieser Erfüllung zur Friedenheit geben zu können.
00:39:09: Voller Liebe aus dem Herzen!
00:39:11: Weil du voll bist und weil du selbst dafür gesorgt hast.
00:39:18: Leite die Folge gerne weiter, speicherst ihr ab, schick mir einen Kommentar, abonniert den Kanal... Ich freu mich riesig also wenn Du das auf YouTube hörst, wenn Du es tust.
00:39:29: ich möchte so gern etwas geben in dieser Welt mehr Menschen erreicht und ich freue mich, wenn du mich dabei unterstützt.
00:39:39: Dass du hier warst bis zur nächsten Folge von ganzen Herzen.
00:39:45: Herz, herz!
00:39:47: Und von ganzem Herzen...